Campingplatz am Gardasee zu empfehlen: Cisano

Cisano liegt zwischen Bardolino und Lazise. Nach Lazise sind es zu Fuß am Gardasee entlang etwa 20 Minuten. Nach Bardolino braucht etwas über eine halbe Stunde. Ideale Lage also. Beides sind wunderbare Städte am Gardasee mit einer traumhaft schönen Altstadt. Aber auch Cisano hat eine nette, kleine Altstadt, die etwa zehn Minuten vom Campingplatz entfernt liegt.

Schwäne auf dem Gardasee

Schwäne auf dem Gardasee bei Cisano

Der Campingplatz Cisano wird mit vier Sternen ausgewiesen. Ich war dort in den Pfingstferien 2016, also im Mai. Der Pool war jeden Tag gut besucht, die Gärtner waren permanent am Rasenmähen, Beschneiden der Hecken, Harken usw. Die sanitären Einrichtungen war bestens. Es wurde oft gut gereinigt. Die (kostenlosen) Duschen haben mir ausgesprochen gut gefallen (was ich höchst selten sage). Das Wasser war immer wunderbar heiß, der Duschstrahl super angenehm. Nur eine Ablage für die Klamotten fehlte in der Dusche. Egal. Wenn es sauber ist und das Wasser warm und angenehm, bin ich happy.

Die Gärtner auf dem Campingplatz Cisano arbeiten mit einem Lamorghini-Traktor

Die Gärtner auf dem Campingplatz Cisano arbeiten mit einem Lamorghini-Traktor

Campingplatz Cisano - überall Bäume

Campingplatz Cisano – überall Bäume

Die Stellplätze waren top. Überall Bäume, die angenehm Schatten spenden. Die Wege geteert, die Toiletten und Duschen von überall schnell erreichbar. Da stört auch das ein wenig zum See hin abfallende Gelände nicht. So kann das Wasser bei Regen wenigstens vernünftig ablaufen. Insgesamt also kann ich die vier Sterne nur bestätigen!

Auch die Rezeption machte einen erstklassigen Job. Freundliche Beratung, wenn man eine Frage hat. Nie ein gehetzter Eindruck. Stattdessen gute Tipps und freundliche Mitarbeiter. Dazu der direkte Zugang zum Gardasee. Fitnessgeräte im Freien unten am See. Ein Animationsprogramm für die Kids, dass einen sympathischen und witzigen Eindruck machte. Zwei Restaurants auf dem Campingplatzgelände, in denen wir mehrmals Fußball schauen konnten. Dazu ein Supermarkt mit frischem Baguette ab 8 Uhr sowie mehrere kleine Geschäfte. Nur dass nicht vorhandene Wlan empfand ich nicht als optimal. Egal. Wir werden super gern wiederkommen!

Ganz oben auf meiner Top-Urlaubsorte-Liste – Lazise am Gardasee

In Lazise am Gardasee. Mai 2016

In Lazise am Gardasee. Mai 2016

Ich habe mich verliebt. Ein neuer Ort hat den Weg in mein Entdecker-Herz gefunden: Lazise am Gardasee. Was für eine Schönheit ist dieser ehemalige Fischerort mit seinem kleinen, feinen Hafen, der weit in die Stadt hineinragt. Man kann an der Hafenmole in einem Café sitzen und zuschauen, wie Urlauber sich ein Motorboot mieten und auf den Gardasee hinaus fahren. Oder man beobachtet entspannt bei einem Espresso oder einem Weiterlesen

In Garda am Gardasee

In Garda lässt es sich prima einkaufen. Das ist das, was bei uns von Garda hängen geblieben ist. Ein Tick zu voll, ein Tick zu eng. Da hat mir persönlich Bardolino, vor allem aber auch Lazise noch deutlich besser gefallen. Trotzdem war auch Garda auf seine ganz eigene Art wunderbar.

Eine herrliche Altstadt mit vielen kleinen und großen Geschäften. Faire Preise, die ich so aus Deutschland gar nicht mehr gewohnt bin. Dazu selbstverständlich überall Restaurants und Eis-Cafés. Eine wunderschöne Strandpromenade. So muss es sein am Gardasee. Auch Garda ist durchaus einen Besuch wert. Aber nehmen Sie ein wenig Geld oder die Kreditkarte mit. Es lohnt sich! Shopping macht Spaß in Garda. Fragen Sie meine Frau…

Schuhe kaufen, Eis essen, Altstadt genießen – das war Bardolino

In Bardolino kann man prima Schuhe shoppen. In Bardolino gibt es Eisdielen ohne Ende. Die Pasta irgendwo versteckt in einer Ecke der wunderschönen Altstadt gehört zu den besten Pastagerichten, die ich je gegessen habe. Bardolino ist entspannt und einfach wunderbar.

Das ist das, was mir auf Anhieb zu Bardolino einfällt. Ein kleines, mittelalterliches Fischerstädchen mit Hafen, einer gepflegten Promenade und Restaurants ohne Ende. Ein Ort zum Verweilen, zum Genießen, zum Espresso trinken im Schatten. Oder auch mit der Sonne im Gesicht. Im Ohr immer das leise Plätschern des Gardasees. Wunderbar.

Ach ja – und wegen der Schuhe. Keine Ahnung, ob ich mir das nur einbilde. Oder ob es wirklich so ist. Überall Schuhgeschäfte! Mit Auslagen, die Lust aufs Shopping machen. Und das, obwohl ich wahrlich kein Shopping-Typ bin. Aber in Bardolino macht das echt Spaß! Beim nächsten Mal garantiert wieder. :)

Drohnen-Impressionen aus der Partnach-Klamm

Die Partnach-Klamm bei Garmisch-Partenkirchen ist zweifelsohne eines der beeindruckendsten und schönsten Ziele für eine gemütliche Wanderung. Wie es in der Klamm aussieht, habe ich in etlichen Fotostrecken schon versucht festzuhalten. Dieses Drohnen-Video zeigt noch einmal ganz neue Perspektiven auf. Stark und sehenswert.

Oh mein Berlin

Oh, mein Berlin! Was ist aus Dir geworden? Oder warst du etwa schon immer so? Und ich habe es nur nicht gemerkt? So dreckig. So billig. So aufdringlich. So unlebenswert.

Letzte Woche war ich anlässlich der re:publica mal wieder in Berlin. Ich habe mich drauf gefreut. Auf die Tage in der alten Heimat. Auf die Stadt, in der an so vielen verschiedenen Ecken so viele verschiedene Erinnerungen schlummern. Eigentlich eine wunderbare Entdeckungsreise in die eigene Vergangenheit. 40 Jahre meines Lebens stecken in dieser Stadt. Dieser Metropole. Europas heimliche Hauptstadt. Sagt man. Sagen einige.

Was ich fand waren zwar auch Erinnerungen. Die allerdings immer blasser werden. Und die vor allem überlagert werden von einem Unwohlbefinden, das vermutlich kein Zugezogener, kein Tourist verstehen kann. Ein Gefühl, welches nur in Berlin Geborene kennen. Aber auch nicht alle. Viele Freunde halten mich für total bekloppt. Ja, gebt es ruhig zu!

Und vielleicht bin ich das ja auch. Aber ich empfinde Berlin immer unangenehmer. Diese komische Luft. Die viel zu wenig Sauerstoff enthält und meine Lungen weinen lässt. Der Lärm, der nach einer halben Stunde nicht mehr „pulsierend, spannend, sexy“ ist, sondern einfach nur noch laut und nervig. Und dann dieser Dreck überall! Unfassbar. Glasscherben, Hundekacke, Zigarettenkippen, Kotze… überall… Wie kann man darin leben? Und es noch toll finden?

Da sitzen echt am Sonntag Menschen auf einer staubigen, vor allem braunen, wenig grünen Wiese mitten im Friedrichshain, neben sich Hundescheiße, alte Pizzakartons und leere Bierflaschen und wollen wir was vom speziellen Vibe Berlins erzählen. Und ich denke nur: „wtf“.

Das war mal meine Stadt. Meine Geburtsstadt. Hier bin ich zur Schule gegangen. Hier hatte ich Liebeskummer. Hier habe ich studiert, geknutscht, gepoppt, fünfzehn Jahre als Trainer gearbeitet. Ich hatte einen Laden, mehrere Autos, einige Krankenhausaufenthalte, viel gutes Essen, viel schlechtes Essen, Unfälle, die Windpocken, saucoole Technoparties im Tresor und im Bunker. Menschen, die ich liebte, Freunde. Und heute – ist das nicht mehr meine Stadt.

Hin und wieder schaue ich noch vorbei. Zu Besuch. Hoffend auf schöne Erinnerungen. Mich freuend, Freunde wieder zu treffen. Mehr ist da aber nicht. Keine Liebe zu Berlin. Nur Traurigkeit. Und froh sein, weg gegangen zu sein. Alles richtig gemacht. Schade Berlin. Du warst mal die Hoffnung des Landes. Jetzt ist da zwar immer noch viel Hoffnung. Bei vielen Menschen, die nach Berlin gehen. Aber es gibt keine Perspektive. Nur vieles andere, was meist echt unangenehm ist.

Die Wettersteinbahn und Gams-Alm – getestet im Februar 2016 (Video)

Nachdem ich so extrem begeistert war – und immer noch bin – vom Skigebiet Ehrwalder Alm, wollte ich mir endlich auch einmal das Skigebiet der Wettersteinbahnen direkt unterhalb der Zugspitze am Rand von Ehrwald anschauen. Leider wählte ich dafür einen stark bewölkten und recht ungemütlichen Tag. Darunter musste dann meine Kritik an der Wettersteinbahn selbst arg leiden. Aber sehen Sie selbst:

Prinzipiell ist dieses kleine Skigebiet eine recht sympathische Abwechslung. Gerade die Gams-Alm mag ich besonders gern. Auch im Sommer, wo wir öfters eine kleine Wanderung dorthin unternehmen. Auch der Skihang dort lässt sich großartig fahren. Wunderbar breit, immer mit dem Wettersteinmassiv im Rücken. Das hat schon was!

Traumhafte Ski-Bedingungen auf der Ehrwalder Alm (Video)

Februar 2016. Es ist ein verdammt schneearmer Winter. Aber in den Alpen sind die Skibedingungen erstaunlich gut. Was zum einen damit zu tun hat, dass es dann doch mal eine Woche lang diesen Winter ausreichend Schneefall gab. Und dass zum anderen in den meisten Skigebieten die Beschneiungsanlagen inklusive Schneekanonen und Wasserreservoir für die Schneekanonen mittlerweile auf einem beachtlichen Stand sind. Überall lässt sich auch noch im Februar (und vermutlich auch im März) prima Skifahren. Die Nächte sind zumeist über 1.500 frostig, die Pisten frieren wieder gut zu und können einwandfrei präpariert werden.

Mein Skitag im Skigebiet „Ehrwalder Alm“ jedenfalls war einfach nur traumhaft. Auch wenn akute Sonnenbrandgefahr bestand. Strahlend blauer Himmel, Pisten vom Feinsten, ein herrlich kühles Bier in der Sonne – was will man mehr. Aber sehen sie selbst:

Und hier das Video von der Gaistalabfahrt, von oben runter bis zur Gaistalbahn, über die Feldernangerabfahrt. Alles blaue Piste. Da kann man den Ski super laufen lassen. Breite Pisten. Spaß ohne Ende.